Archiv

der Gemeinde
X
Versorgungskonzeption Mittleres Jagsttal - Weicheres Wasser ab Mai 2012

Versorgungskonzeption Mittleres Jagsttal

Weicheres Wasser ab Mai 2012

Der Zweckverband Wasserversorgung Jagsttalgruppe mit den beteiligten Kommunen Krautheim, Boxberg und Assamstadt, sowie die Gemeinde Dörzbach und das Stadtwerk Tauberfranken haben sich entschlossen, zusammen mit dem Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) das Gemeinschaftsprojekt "Wasserversorgungskonzeption mittleres Jagsttal" zur Verbesserung der Wasserqualität und Versorgungssicherheit im mittleren Jagsttal zu verwirklichen. Mit der Umsetzung des Gemeinschaftsprojekts soll die Wasserbereitstellung und -verteilung ortsnaher Wasservorkommen für die Zukunft gesichert werden. Das Eigenwasser des Zweckverbandes Wasserversorgung Jagsttalgruppe und der Stadt Krautheim soll dabei aus zehn Tiefbrunnen und Quellen zusammengeführt, aufbereitet und wieder an die Partner verteilt werden. Die Wasseraufbereitung erfolgt im Wasserwerk Bronn der NOW südlich von Weikersheim. Die Qualität des Wassers wird verbessert, die Wasserhärte wird halbiert und die Versorgung ist durch die Zusammenführung der örtlichen Wasservorkommen und zusätzlich gesichert. Die am Projekt beteiligten Kommunen sowie die NOW haben für die Umsetzung des Projektes 8 Mio. Euro investiert. Landeszuschüsse sind für dieses interkommunale Wasserversorgungsprojekt in Höhe von fast 6 Mio. Euro geflossen. Im derzeit noch im Bau befindlichen Bauabschnitt 2.2 werden die Leitungsbauarbeiten für die Roh- und Reinwasserleitungen zwischen Rengershausen und Dörzbach voraussichtlich bis Anfang April 2012 fertig gestellt. Notwendige Umbauarbeiten im Wasserwerk Krautheim und den weiteren Bauwerken (Hochbehälter und Pumpwerke) werden derzeit schon für die Umstellung vorbereitet. Ab Anfang Mai 2012 erhalten die Gemeinden Assamstadt, Krautheim (gesamt) und Boxberg (Gewerbegebiet Seehof, Windischbuch und Bobstadt) und Dörzbach mit Laibach und Meßbach, das aufbereitete und enthärtete Trinkwasser vom Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg. Mit dem Härtebereich 2 (13,5° dH = mittel) erhalt en die beteiligten Kommunen ein wesentlich weicheres Trinkwasser als vorher (25° dH). Nach der Umstellung sollten die Einwohner deshalb ihre Haushaltsgeräte und private Enthärtungsanlagen auf den neuen Härtegrad einstellen. Mit der Verwendung des weicheren Trinkwassers ergeben sich für die Verbraucher unter Umständen Einsparungen von Waschmitteln, Seifen, Enthärtungs- und Reinigungsmitteln und den Wartungsarbeiten bei der Warmwasserbereitung.

 





» zurück